"Gefährliche Einladung zum Spielen"

Röttiger Hochgiftige Kanister mit Schwefelsäure, vermutlich asbestver-seuchte Eternitplatten, metertiefe Fallgruben, einsturzgefährdete Baracken und Schießstände: Der ehemalige Truppenübungsplatz hinter der Röttiger-Kaserne auf Neu Wulmstorfer Gebiet verkommt zur lebensgefährlichen Müllhalde. Seit Jahren lagert hier direkt an der Grenze zu Fischbek gefährlicher Schutt, der leicht Hunderte Lastwagen füllen würde - und offenbar wird er dort auch vorerst bleiben. Denn niemand fühlt sich für das Areal so recht verantwortlich.

Harburgs Fußballer trauern um "Effi"

Effi Trauer in Harburg: Am Freitagabend gegen 20 Uhr ist auf dem Sportplatz an der Baererstraße ein siebenjähriger Junge zu Tode gekommen. Er war beim Aufrichten eines Fußballtores von einer Strebe am Kopf getroffen worden. Die genauen Tatumstände sind laut Polizei zwar nicht bekannt. Das Landeskriminalamt, das die Ermittlungen übernommen hat, vermutet aber, dass es sich um einen tragischen Unfall handelt.

So können Freundschaften enden . . .

Ossi Kurz nach dem Mauerfall war die Euphorie groß: Unzählige westdeutsche Gemeinden begründeten vor gut 20 Jahren Partnerschaften mit Kommunen in Ostdeutschland. Als erster Ort im Landkreis Harburg ging Jesteburg im März 1990 eine Verbindung mit Leitzkau in Sachsen-Anhalt ein. Wenig später folgte Hanstedt: Die Heidebewohner hatten sich den kleinen Ort Sagard auf der Ostseeinsel Rügen in Mecklenburg-Vorpommern ausgeguckt. Hinweisschilder auf diese Verbindungen an den Ortseingangsschildern sucht man allerdings vergeblich, und im Internet-Auftritt der Samtgemeinde Hanstedt wird Sagard nicht mehr erwähnt.

Let’s dance: Buchholz ist das Mekka

Lateintanz Fast hätte man die Nordheidehalle in Buchholz grundsanieren müssen - so groß waren Jubel und Begeisterung zum Abschluss des entscheidenden Turniers für die Lateintanz-Formationen des TSK. Kein Wunder: Sind doch sowohl die B- als auch die C-Formation mit tollen Leistungen in die Regionalliga aufgestiegen.

Prestigeprojekt auf der Kippe?

Neuländer Quarree Eigentlich hätte der erste Spatenstich für den Wohn- und Technologiepark "Neuländer Quarree" längst erfolgt sein müssen. Für 2013 war der Baubeginn angesetzt, für 2015 die Fertigstellung. Jetzt steht das 250-Millionen-Euro-Vorhaben möglicherweise auf der Kippe. Denn Harburgs Baudezernentem Jörg Penner zufolge läuft in vier bis fünf Wochen die sogenannte Anhandgabefrist der Deutschen Bahn - bisher Eigentümer der Fläche - aus.

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