Astra

Aus dem Caravan wird bei Opel der Sports Tourer

Bislang kannte man den Kombi bei Opel immer unter dem Namen "Caravan". Jetzt heißt er "Sports Tourer". Der neue Astra soll mehr als 50 Prozent des Absatzes dieser Modellreihe ausmachen, schätzt man bei Opel. Die einstige Biederkeit ist einem frischen Design gewichen, im Innenraum wurde all das übernommen, womit schon der Insignia überzeugte.
Opel Astra Sports Tourer, HAN, Neuvorstellung, Testfahrt

Der Opal Astra Sports Tourer ist nicht nur ausgesprochen funktional, sondern auch elegant.

Istanbul. Ein Blick ins Cockpit vermittelt Wohlfühlatmosphäre durch die verwendeten Materialien. Deren Verarbeitung ist auf hohen Anspruch ausgerichtet, ganz im Sinne der Maxime des Autoherstellers: "Opel - wir leben Autos." Stolz verweist Opel auf "Premiumkomponenten wie das Bi-Xenon-Sicherheitssystem AFL+ und die Ergonomie-Frontsitze mit dem Gütesiegel der Aktionsgemeinschaft Gesunder Rücken". In der Kompaktklasse ist sie eine Rarität: die Opel-Frontkamera, die Verkehrsschilder erkennt und vor versehentlichem Fahrspurwechsel warnt.

Insgesamt kommen als Antriebsalternativen zehn Motorisierungen ins Angebot. In Sachen Sparsamkeit sind die Selbstzünder natürlich ein echter Trumpf. Vorbildlich genügsam ist der 1.3 Liter CDTI-Motor, der 95 PS leistet und sich - nicht zuletzt dank Start/Stop-Technologie - mit bescheidenen 4,1 Liter Diesel für 100 Kilometer (109 g CO2/km) begnüge, wie Opel verspricht.

Die Leistung der zur Wahl stehenden Benzin- und Dieselmotoren reicht bis zu 180 PS. Bei der internationalen Fahrpräsentation des Astra Sports Tourer kamen der 1.4 Turbo-Benziner mit 140 PS und der 2.0 CDTI mit 160 PS zu Ehren.

Wie zu erwarten, konnte das Drehmoment des Dieseltriebwerks (350 Newtonmeter ab 1750/min) mehr imponieren als die 200 Newtonmeter Durchzugskraft, die ein 1.4er-Turbo ab 1850/min erkämpft. Beide Testwagen gingen mit einem Sechsgang-Handschaltgetriebe an den Start, das sich mit angenehm willigem Gangwechsel empfahl. Laut Opel lässt sich ein 140-PS-Turbo durchschnittlich mit 6,1 l/100 km bewegen, ein 2.0 CDTI mit nur 5,1 l/100 km.

Das Fahrwerk des Astra Sports Tourer, auf den recht buckligen, kurvigen Landstraßen im asiatischen Teil der Türkei anhaltend auf die Probe gestellt, profitiert von einer Hinterachskonstruktion, die sich im Renn- und Rallyesport bewährt hat. Sie verbessert insbesondere die Kurvenstabilität des Autos.

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Der Laderaum

Im Astra Sports Tourer steht eine 1,85 Meter lange, weitgehend ebene Ladefläche zur Verfügung. Bei ausgebauter Rücksitzbank wächst das Volumen des Laderaums auf 500 Liter (unter der Abdeckung). Auf stattliche 1550 Liter lässt sich das Volumen bei vorgeklappter Rücksitzlehne und Inanspruchnahme des Laderaumvolumens bis unters Dach erweitern.