Peugeot 508
Ein neuer Anlauf in der Mittelklasse
Mit dem 508 unternimmt Peugeot einen neuen Versuch, in Deutschland auch in der Mittelklasse über eine Mitläuferrolle hinauszukommen. Freuen sich die Franzosen im Kleinwagen- und Kompaktautobereich über eine hohe Akzeptanz der deutschen Autofahrer, so ist es ihnen nie gelungen, in der Mittelklasse aus dem Schatten der deutschen und japanischen Konkurrenz herauszukommen. Im Doppelpack steht der 508 seit Kurzem bei den Händlern.
Köln. Die Einsicht, dass in dieser Fahrzeugklasse Kombis dominieren, hat Peugeot dazu veranlasst, Limousine und Kombi gleichzeitig auf den Markt zu bringen. Außer durch einen komfortablem Raumzuwachs ist es Peugeot auch um "ein ausdrucksstarkes elegantes Design, überzeugenden Fahrkomfort, wegweisende Umwelteffizienz und hohe Sicherheit" gegangen.
Bei unseren ersten Testfahrten im Rheinland erwies sich der Franzose in zwei Varianten THP 155 (1,6-Liter-Benziner, 115 kW) und Topmodell GT SW (2,2 HDI, 150 kW) als komfortabel ausgelegtes und gut motorisiertes Gefährt. Das gute Fahrwerk mit straffer Federung überzeugte dabei genauso die temperamentvolle Fortbewegung.
Auf den Spartrip lässt sich mit einem Peugeot 508 e-HDI FAP 110 gehen. Es lockt ein kombinierter Durchschnittsverbrauch von 4,4 l Diesel/100 km (115 g CO2/km). Die Bezeichnung e-HDi steht für ein "Stop&Start-System neuester Generation". Es kombiniert erstmals ein Dieselaggregat mit einem reversiblen Starter-Generator.
