Opel Antara
Opel will den Antara noch auf die Erfolgsspur bringen
Als Frontera-Nachfolger schickte Opel einst seinen Geländewagen Antara ins Rennen. Die Verkaufszahlen fielen im Vergleich zum erfolgreichen Frontera deutlich niedriger aus, im vergangenen Jahr konnte Opel in Deutschland gerade mal 1200 Einheiten vom Antara absetzen. Um den Anschluss an das Geländewagen-Geschäft nicht vollends zu verlieren, hat Opel jetzt mächtig Hand an den Antara gelegt. Zu den sichtbaren Kennzeichen zählt das optisch akzentuierte Außendesign. Auch im Innenraum ist vieles hochwertiger und praktischer geworden.
Edingburg. Wichtiger als die neue Optik aber war die Erneuerung der Antriebspalette. Sie besteht jetzt aus zwei Diesel- und einer Benzinervariante, die allesamt die Abgasnorm Euro 5 erfüllen und deutlich reduzierte Verbrauchs- und Emissionswerte bieten. Zwei verfügbare Getriebevarianten, eine Handschalt- und eine Automatikversion mit jeweils sechs Gängen, wurden ebenfalls neu entwickelt. Und: Man kann den neuen Antara wahlweise als Fronttriebler oder Allradler bestellen, wobei man mindestens 26 780 Euro auf den Tisch des Opel-Händlers legen muss.
Das 2.2 Liter-Dieseltriebwerk steht in zwei Leistungsstufen zur Wahl. Die 163 PS starke Basisversion entwickelt ein maximales Drehmoment von 350 Newtonmetern und ist in Kombination mit Front- oder Allradantrieb und jeweils mit manuellem oder automatischem Getriebe verfügbar. Seinen Verbrauch gibt Opel mit 6,3 Litern an.
Der serienmäßig mit Allradantrieb kombinierte, 184 PS starke Top-Diesel, bietet ebenfalls beide Getriebeoptionen. Kombiniert mit der Automatik-Version macht er unterwegs durchaus eine gute Figur: Ruhig und gelassen kann man über die Straßen gleiten und kann dank des kräftigen Drehmoments von 400 Newtonmetern jederzeit noch einen kleinen Zwischenspurt einlegen.
Die Benzin-Variante, die jetzt 163 statt bisher 140 PS leistet, schöpft ihre Kraft aus einem 2,4-Liter-Aggregat. Sie bietet allerdings nur noch vier Zylinder.
