Wann können wir wieder vor die Tür?
Glatteis Krisensitzung in der Umweltbehörde - Briefträger am Ende
Von Florian Kleist
Harburg/Hamburg.Mal sind es Anwohner, die nicht räumen, mal ist es der Bezirk selbst, der seinen Pflichten nicht nachkommt: Immer noch sind viele Harburger Wege von einer gefährlichen Eisschicht bedeckt. Mit der Folge, dass nach der Müllabfuhr (die HAN berichteten) jetzt auch die Post unter den vielen nach Stürzen verletzten Mitarbeitern und den härteren Arbeitsbedingungen leidet. "Die Akkus sind leer", sagte Post-Sprecher Jörg Koens.
"Unsere Aussteller sind mit ihren Fahrräder - in den Taschen bis zu 50 Kilogramm Post - auf teilweise spiegelglatten Wegen unterwegs", so Koens weiter. Die Folge: "Wir haben derzeit dreimal so viele Knochenbrüche wie sonst zu vermelden." Daher komme auch im Hamburger Süden die Post teilweise verzögert an.
Nach Lösungen für die "Eis-Frage" suchen heute Vertreter der Bezirksämter, der Finanzbehörde, des HVV sowie der Stadtreinigung bei einem "Krisentreffen" in der Umweltbehörde. Um sofortige Abhilfe zu schaffen, war auf den Hamburger Recyclinghöfen Streusplitt ausgegeben worden. Binnen Stunden war alles vergriffen,heute soll Nachschub bestellt werden. Laut Wettervorhersage ist auch in den nächsten Tagen wieder mit Dauerfrost zu rechnen.
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