Hemo-Werk: Was wird aus den Jobs?

Hemo Lindhorst Das Mindestgebot ist auf 1,1 Millionen Euro festgesetzt. Doch beim Zwangsversteigerungstermin für das Hemo-Werk in Lindhorst im Winsener Amtsgericht kann niemand bieten: Im letzten Moment hat die Sparkasse Hann. Münden, die als Gläubiger die Zwangsversteigerung betreibt, das Verfahren "einstweilig" einstellen lassen.

Der Kampf um die Schüler

Gesamtschule Der Kampf um eine mögliche dritte Integrierte Gesamtschule (IGS) im Landkreis Harburg ist voll entbrannt. Für die Oberschule Rosengarten in Nenndorf und die Realschule Hittfeld geht es bei diesem Kampf schlicht ums Überleben. "Sollte die IGS nach Nenndorf kommen, sehe ich den Schulstandort Hittfeld als extrem gefährdet an", sagt der kommissarische Leiter der Realschule Hittfeld, Ulf Gerkensmeyer. Ebenso klar ist die Position von Nenndorfs Schulleiterin Astrid Dageförde: "Wir brauchen unbedingt eine weiterführende Schule in der Gemeinde Rosengarten."

Viele Gastwirte haben Angst

Rechtsradikale, die Ausländer brutal zusammenschlagen, die anders Denkende einschüchtern, die Gaststätten zerstören, weil deren Inhaber sie als Gäste ablehnen - solche Nachrichten kannten wir meist nur aus Orten in den neuen Bundesländern. Doch der braune Spuk ist längst Alltag auch im Landkreis Harburg. In Buchholz wurden jetzt offenbar Gastwirte massiv von Mitgliedern der rechten Szene unter Druck gesetzt.

Sietas: Der Tag der Entscheidung

Sietas Heute Nachmittag will Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch offiziell verkünden, ob die Sietas-Werft in Neuenfelde eine Zukunft hat. Alle Hoffnungen ruhen dabei auf dem niederländischen Offshore-Unternehmen Van Oord. Kommt der Auftrag für den Bau eines Windpark-Installationsschiffs zustande, kann die insolvente Werft vorerst weitermachen. Bleibt die Unterschrift aus, wäre das vermutlich das Ende von Hamburgs ältester Werft. Insider gehen davon aus, dass Sietas noch eine Chance bekommt.

Landkreis bremst Neu Wulmstorf aus

Die Haupteinkaufsmeile in Neu Wulmstorf soll attraktiver werden. Das ist eines der erklärten Ziele, das sich Neu Wulmstorf für 2012 gesetzt hat. Ein Baustein dieser Entwicklung soll der Wohn- und Geschäftskomplex werden, den die Hausbau-Immobiliengesellschaft HBI aus Nottensdorf als attraktives Portal zur Bahnhofstraße auf dem brachliegenden Gelände der ehemaligen Gaststätte Schimmelreiter schaffen will.

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Weitere Nachrichten

Todes-Seuche: Viele Lämmer schon verendet

Schafe Lämmer Virus Die ersten Fälle des für Wiederkäuer gefährlichen Schmallenberg-Virus sind bei Schafen im Landkreis Harburg aufgetreten. Mit dem Virus infizierte Lämmer, Zicklein und Kälber kommen mit schweren Missbildungen zur Welt und werden meist schnell von der Krankheit dahingerafft.

Die Trasse kommt: Mit dem Kies von Dörner

Kies-Trasse Darauf haben viele lärm- und staubgeplagte Bürger in Eddelsen und Hittfeld lange gewartet: Ende nächsten Jahres sollen Kieslaster nicht mehr durch Eddelsen rollen. Die Pläne für die sogenannte Kies-Trasse liegen endlich auf dem Tisch, die Finanzierung der Entlastungsstraße ist gesichert.

Kommentar: Einsatz des Bürgervereins hat sich gelohnt

Endlich! Die Kies-Trasse für Eddelsen kommt. Die Firma Otto Dörner will die Entlastungsstraße bis Ende 2013 bauen. Anwohner, die jahrelang mit Lärm, Staub und Erschütterungen ihrer Häuser gelebt haben, freuen sich darüber. Erwartet wird, dass der Landkreis Harburg in den nächsten Tagen die Genehmigung für den von Dörner beantragten Bodenabbau in der Gemeinde Rosengarten erteilt. Der Kies, der dort abgebaut wird, soll weiterhin in Eddelsen gewaschen werden.

Werbeaktion: Erste Ärztin da!

Ärztin Kirsten Schiebel Ihr Terminkalender ist bereits randvoll. Lauter Patienten, die sich von ihr behandeln lassen wollen. Dabei ist Kirsten Schiebel gerade mal eine Woche als Fachärztin für Allgemeinmedizin in der Neu Wulmstorfer Praxis von Dr. Christian Hartmann und Dr. Beate Schiller. "Ich freue mich über das Vertrauen, das mir hier spontan entgegen gebracht wird. Das macht mir den Start viel leichter."

Evakuierung zu gefährlich

ICE mit 130 Fahrgaesten stehen geblieben Ein ICE mit rund 130 Fahrgästen an Bord ist in der Nacht zu Dienstag in Harburg wegen eines technischen Defekts auf freier Strecke liegen geblieben. Vier Stunden lang mussten die Reisenden im Zug ausharren, da sich die Feuerwehr und das Notfallmanagement der Bahn gegen eine Evakuierung des Zugs entschieden hatten.

Ein Ja zur Firmen-Ehe

Ehepaare Wenn man nicht nur das Ehebett, sondern auch noch die Verantwortung für ein Unternehmen miteinander teilt - ist das Fluch oder Segen? Auch im Hamburger Süden ist es gar nicht so selten, dass Unternehmen von Ehepaaren geführt werden. Die berufliche Zusammenarbeit kann sowohl die Partnerschaft als auch das Geschäft bereichern. Sie birgt aber auch eine Vielzahl von Konflikten in sich.

Streichkonzert: Auch diese Filialen könnte es treffen

Schlecker 15 Schlecker-Filialen gibt es in Harburg Stadt und Land - aber wie lange noch? Nachdem der Drogeriehandelskonzern am Freitag angekündigt hatte, Insolvenz anzumelden, sorgen sich die Mitarbeiter um ihre Zukunft. Darüber sprechen wollen sie nicht: Schlecker, berüchtigt für seinen wenig zimperlichen Umgang mit Personal, hat ihnen einen Maulkorb verpasst.

Tierschutz im Tunnel - wer kommt auf sowas?

Für den neuen Mühlentunnel ist noch nicht einmal ein Plan beschlossen - da schießen schon die Ideen ins Kraut, was mit dem alten Tunnel geschehen soll.

Ein Tunnel nur für Fledermäuse?

Fledermäuse werden gezählt Es klingt wie ein Witz, aber die Diskussion ist bitterernst. Buchholz’ Politiker streiten darüber, ob der Mühlentunnel künftig zur Flatterhalle für Fledermäuse werden soll. So jedenfalls der Vorschlag des Planungsbüros, das mit der Entwicklung des Neubaus für den Mühlentunnel beauftragt ist.

Letzte Chance für Schulschwänzer

Schulschwänzer Stolz hält Jan die Holzflöte hoch, die er gebaut hat. Jetzt bastelt der 13-Jährige an der Werkbank die Seitenwände für eine Kiste, in die er später seine Modellautos stellen will. Nicht nur sein handwerkliches Geschick hat sich enorm verbessert. Seit er im Forellenhof ist, sei er schon wieder viel mutiger geworden, erzählt der schmale blonde Junge: "Vielleicht kriege ich ja auch das mit der Schule wieder hin."

Aktuelle Umfrage

Sind Hausaufgaben sinnvoll?

In den Schulen Meckelfeld und Marschacht wird es den Hauptschülern frei gestellt, Hausaufgaben zu machen. Pflicht sind sie nicht mehr. Wie finden Sie das? Halten Sie das Anfertigen von Hausaufgaben für sinnvoll oder überflüssig?

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