Sex-Täter

Harburger fordern weitere Sicherungsverwahrung

Die Harburger Bürger sind wütend und fassungslos darüber, dass Sextäter Hans-Werner W. nun mitten unter ihnen lebt. Erwin Hartmann sagt, dass man solche gewaltbereiten Menschen für immer einsperren müsse. "Ich bin zwar nicht für die Todesstrafe, aber Sexualdelikte sind Seelenmord für die Opfer. Die Täter werden immer wieder rückfällig, das ist ja wie eine Krankheit, deswegen sollte es eine lebenslange Sicherungsverwahrung geben oder notfalls auch elektronische Fußfesseln eingesetzt werden", meint der Harburger. "Ich finde es entsetzlich, dass solche Menschen nun hier zu uns nach Harburg kommen", sagt Margarete Möller. Die Harburgerin denkt auch, dass die Gesetze heutzutage furchtbar seien, die so eine Freilassung zuließen. Auch Marianne Köhnke findet es erschreckend, dass der Sexualstraftäter nun im Hamburger Süden wohnt: "In Harburg ist es so schrecklich unsicher, dass man abends nicht mehr allein losgehen kann. Ich habe mal im Phoenix-Viertel gewohnt und bin dann weggezogen in der Hoffnung, dass es hier ruhiger ist, aber jetzt wohnen auch noch Gewalttäter hier in der Gegend."