Harburger Theater

Standpunkt: Niemals Stillstand

Langsam wird es unheimlich: Was Axel Schneider am Harburger Theater anfasst, funktioniert. Er hat die Stars nach Harburg geholt, er hat die Zahl der Vorstellungen erhöht und die Abonnentenzahl nach oben geschraubt.

Mit einem Zusatzangebot setzt er jetzt noch einen drauf. Aber er weiß: Stillstand und stupide Wiederholung sind der Tod eines jedes Theaters.

Nun ist Axel Schneider weit davon entfernt, jemals irgendetwas wiederholen zu wollen oder zu können. Aber eins muss er bedenken: Harburger warten nicht auf neue Angebote. Es bedarf ziemlich intensiver und effektiver Werbung, um neue Pläne zu etablieren. Aber Schneider wird gewarnt sein. Denn eine zweite Bauchlandung wie mit den abgesagten "Robin-Hood"-Vorstellungen im Innenhof des Rathauses wird er sicher nicht erleben wollen.