Fusion
Gemeinsam sind sie stark
Gemeinsam in eine optimale Zukunft: In eine Erfolg versprechende Partnerschaft ist jetzt der SV Trelde mit dem Kakenstorfer SV eingetreten. Unlängst ist diese Verbindung als SV Trelde-Kakenstorf in das Vereinsregister eingetragen worden.
Trelde. Diese Neuigkeit verkündete Hans-Günther Weber, Erster Vorsitzender des SV Trelde, am Sonnabend anlässlich des 60. Geburtstags seines Vereins vor mehr als 200 geladenen Gästen und Ehrengästen in Wentziens Gasthof. Ein geschichtsträchtiger Ort: Hier wurde am 8. Juli 1950 von 30 sportbegeisterten Bürgern der SV Trelde gegründet, und der damalige Gasthof-Inhaber, Heinrich Wentzien, stellte dem Verein eine Weide als Sportplatz zur Verfügung. Eine große Stärke des 750 Mitglieder starken Vereins ist der Breiten- und Gesundheitssport, wofür er mit diversen Gütesiegeln des Deutschen Sportbundes ausgezeichnet worden ist.
Am Rande der Feierlichkeiten sprachen Weber und Uwe Lange, Erster Vorsitzender des Kakenstorfer SV, über die Zukunftspläne und die Vorteile für den dann mehr als 1000 Mitglieder zählenden Sportverein Trelde-Kakenstorf: So werden die Mitglieder von einem großen Angebot von insgesamt neun Sparten profitieren können. Als da wären: Bogenschießen - die große Stärke der Kakenstorfer -, Tennis, Turnen, Volleyball, Tanzen, Boule, Skat, Tischtennis und natürlich Fußball.
Das Spiel mit dem runden Leder hat den Treldern seit Jahrzehnten große Erfolge und im Jahr 1975 gemeinsam mit den Sprötzern die Gründung der SG Estetal beschert. Durch die Verschmelzung der beiden Vereine stehen den dann 350 Kickern drei Sportanlagen in Trelde, Sprötze und Kakenstorf zur Verfügung. "Nun haben wir keine Platzprobleme mehr", freut sich Weber. Weitere Gründe, welche in den Köpfen der Vorstände der Vereine die Idee der Verschmelzung zur besten Lösung werden ließen, sind die stärkere Präsenz gegenüber den Kommunen sowie Kosteneinsparungen: "Die Kosten pro Sportler steigen umso schneller, je kleiner ein Verein ist", so Weber. "Das ist ein familienfreundlicher Schritt", resümiert Uwe Lange.
Letztlich wissen die Verantwortlichen auch, dass Mehrspartenvereine zum Überleben etwa 1000 Mitglieder benötigen - dieser Schritt ist durch die Fusion erreicht.
