Fußballgewalt
"Auf dem Platz nichts zu suchen"
Die zunehmende Gewalt auf Amateurfußballplätzen in Hamburg - die jüngsten Ereignisse von einem Kreisklassenspiel auf der Veddel schocken die Kickerszene.
Veddel/Jesteburg/Neugraben. Als katastrophal bezeichnete Mirco Steinberg, Obmann beim VfL Jesteburg, die Gewalttendenzen auf städtischen Plätzen. Auch Kollege Matthias Nehls, Manager des Landesligisten FC Süderelbe, sieht "Bedenkliches. Das ist schade und hat auf dem Platz nichts zu suchen". Süderelbe trifft im Oktober in der Hamburger Landesliga auswärts auf Camlika Genclik - jenes Team, das am Wochenende in Pinneberg unter Polizeiaufsicht 0:3 unterlag. Diesen Gegner sieht Nehls von Sicherheitsaspekten gesehen indes "unproblematisch", obgleich auch dieser Verein eine Vergangenheit hat - so zum Beispiel zu Bezirksliga-Zeiten, als Camlika-Spieler und Fans beim SV Wilhelmsburg durch Attacken auf den Schiedsrichter beim Gang in die Halbzeitpause einen Spielabbruch bewirkten. Trotz vieler Duelle mit "Problemteams": Sowohl Süderelbe als auch Jesteburg haben Übergriffe wie auf der Veddel noch nicht miterleben müssen.
