Rat Seevetal
Standpunkt: Persönlicher Kleinkrieg
Die Freien Wähler Seevetal können einem schon leidtun. Entstanden aus verschiedenen Bürgerinitiativen und Interessengemeinschaften, möchte sich die Partei von den "konventionellen" Politikern abheben, indem sie die Belange der Bürger gegen die Ideen eben jener verteidigt. Nur was tun, wenn da keiner ist, für den man kämpfen kann?
Das geplante Sportzentrum in Fleestedt ist ein Kompromiss. Und zwar kein besonders guter und kein besonders beliebter. Trotzdem - und das ist das Wichtige - wollen ihn die Sportler des TuS Fleestedt. Der Tennis Club möchte gern am Höpen bleiben, ist sich aber darüber im Klaren, dass er bei einem Verkauf der Anlage bald auf der Straße stünde. Der Club ist kompromissbereit. Alle Beteiligten sind das. Nur die Freien Wähler nicht.
Besonders Thomas Wick wirkt in seiner Rolle als Kämpfer für bessere Sportbedingungen unglücklich. Er ist mittlerweile zum Feindbild der TuS-Sportler auserkoren worden und muss sich Kritik, aber auch Hohn und Spott gefallen lassen. Damit geht er nicht souverän um und schadet seiner Partei in einem persönlichen Kleinkrieg mit dem TuS-Vorstand erheblich. Er kämpft für nichts und für niemanden, während alle anderen schon längst gewonnen haben.
