Zisch

Ein Kriminalroman einmal anders

Das Buch "Der Richter und sein Henker" von Friedrich Dürrenmatt, das im Jahre 1952 in Hamburg erschienen ist, handelt von der Aufklärung eines Mordes an Ulrich Schmied, der erschossen in seinem Wagen gefunden worden ist. Das Buch umfasst 118 Seiten und kostet 4,95 Euro.

Dieser Todesfall wird vom Kommissar Hans Bärlach höchstpersönlich übernommen. Der anfangs so unscheinbar aussehende Mord entwickelt sich zu einem Konstrukt, das den Leser verwirrt. Bärlach wird im Laufe des Romans mit seinem Erzfeind Gastmann und mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Doch am Ende ergibt sich alles ganz anders, als es am Anfang scheint. Die Roman ist klar, spannend und verständlich geschrieben. Der Autor benutzt eine schöne und verständliche Sprache ohne überflüssigen Klimbim.

Dürrenmatt lenkt den Leser auf eine falsche Fährte, damit die Spannung steigt und das Ergebnis am Ende überraschend ist. Eine Person hatte während des gesamten Geschehens alles kontrolliert, alles gewusst, zumindest geahnt, wer der Täter ist: Hans Bärlach. Durch seine persönlichen Ermittlungen erhält der Roman eine besondere Bedeutung. Der Roman erscheint als eine Erzählung über eine Person, die vom Richter gelenkt beziehungsweise gerichtet wird, und nicht wie es am Anfang scheint, dass das Buch ein durchschnittlicher Kriminalroman ist.

Mein Fazit ist, dass ich den Roman jederzeit weiterempfehlen würde, da er sehr spannend ist und weil er über ein Verbrechen erzählt, das am Ende gelöst wird - mit einem schrecklichen Ende für den Henker.