Schwimmschule

In Beckedorf werden demnächst die Badesachen ausgepackt

Die Schwimmschule Delphin, bis zum Jahresende noch als Mieter im Sportzentrum des TuS Harburg am Bostelbeker Damm beheimatet, baut ein eigenes Bad im neuen Gewerbegebiet Seevetal-Beckedorf.
Schwimmschule Delphin

Visualisierung des geplanten Neubaus der Schwimmschule Delphin.

Beckedorf. Am Beckedorfer Bogen ganz in der Nähe der Maldfeldstraße zwischen den Autobahnabfahrten Fleestedt und Marmstorf soll das neue Schwimmbad stehen. Für den Neubau liegt nun nach Aussage von Inhaber Uwe Legahn die Genehmigung des Landkreises Harburg vor.

Die Schwimmschule Delphin gibt es seit 34 Jahren an verschiedenen Standorten im Hamburger Süden. Generationen haben dort schwimmen gelernt.

Nun steht für die von Legahn 1977 gegründete Privat-Institution die größte Veränderung in ihrer mehr als drei Jahrzehnte währenden Geschichte an: "Wir wollen für unsere Kunden und unser Team ein Zuhause schaffen, in dem sich alle wohl fühlen können - über das reine Geschehen im Wasser hinaus", sagt der pensionierte Lehrer zu den Gründen, solch ein Projekt noch einmal anzugehen.

Über den Standort in Harburg hinaus betreibt die Schwimmschule Delphin bereits Bäder im Landkreis Harburg: in Hollenstedt, Ochtmannsbruch Siedlung und in Asendorf. "Das neue Schwimmbad wird vollständig an die speziellen Bedürfnisse der Delphin-Kunden angepasst", sagt Legahn.

Geplant sei ein großzügiger Zuschauerbereich, der einen transparenten Unterricht ermöglichen soll sowie die Teilnahme der gesamten Familie an den Geschehnissen im Wasser. Außerdem soll das Schwimmschulbüro, bisher noch ansässig in der Trifftstraße, künftig in dem Neubau untergebracht werden. Den Plänen nach entsteht ein Seminarraum für die angeschlossene Akademie für Aqua-pädagogik, die seit Jahren von Teilnehmern und Absolventen aus ganz Europa besucht wird. Auch energetisch soll das neue Schwimmbad auf modernstem Stand sein: "Die hohe Wasserqualität wird durch den Einsatz neuester Technik sichergestellt", sagt Legahn. Ebenfalls mit modernster Technik würden künftige Energiepreissteigerungen minimiert werden können: "Eine mehrstufige Wärmerückgewinnung, Solarkollektoren zur Wassererwärmung und eine Dämmung, die dem Standard von Niedrigenergiehäusern entspricht, sind vorgesehen", berichtet der Aquapädagoge.

"Die Entscheidung wird vom gesamten Team getragen. Alle Kursusleiter stehen dahinter und freuen sich auf den gemeinsamen Umzug mit ihren Gruppen", sagt Legahn.