Kommentar

Kommentar: Einsatz des Bürgervereins hat sich gelohnt

Endlich! Die Kies-Trasse für Eddelsen kommt. Die Firma Otto Dörner will die Entlastungsstraße bis Ende 2013 bauen. Anwohner, die jahrelang mit Lärm, Staub und Erschütterungen ihrer Häuser gelebt haben, freuen sich darüber. Erwartet wird, dass der Landkreis Harburg in den nächsten Tagen die Genehmigung für den von Dörner beantragten Bodenabbau in der Gemeinde Rosengarten erteilt. Der Kies, der dort abgebaut wird, soll weiterhin in Eddelsen gewaschen werden.

Die Verantwortlichen haben offenbar erkannt, dass eine weitere Zunahme des Verkehrs für die Anwohner unzumutbar wäre. Am Ende hat sich der Einsatz des Bürgervereins gelohnt. Doch ebenso entscheidend für die positive Entwicklung ist, dass die Süd- und die Westumgehung für Hittfeld gebaut werden. Ohne die neuen Umfahrungs-Trassen hätte es wohl auf absehbare Zeit keine Kies-Trasse für Eddelsen gegeben. An die künftige Westtangente soll die Kies-Trasse, die weitgehend parallel zur A1 verläuft, ganz in der Nähe der Autobahnauffahrt Hittfeld anschließen. Selbstverständlich darf Dörner die öffentlichen Straßen fürKies-Transporte nutzen und ist nicht verpflichtet, auf eigene Kosten "private Erschließungsstraßen" wie in Ohlendorf, Eckel oder demnächst auch Eddelsen zu bauen. Trotzdem ist es vernünftig, nicht auf Konfrontationskurs mit den Bürgern zu gehen. Eines ist gewiss: Bodenabbau bleibt ein spannendes Thema.