Nur die Heizung läuft

Phoenix Harburg Bezahlbare Flächen für Wohnraum und Gewerbe sind rar in der Hansestadt. Darum kann man sich eigentlich nur ungläubig die Augen reiben: Im Herzen Harburgs stehen auf dem Gelände des Phoenixwerks 33 000 Quadratmeter leer. Schier unglaubliche Dimensionen. Und eigentlich ein Traum für Investoren. In bester Lage, so groß wie sechs Fußballfelder.

Sietas-Schiff: Holländer zahlen sogar mehr

Sietas Aufatmen bei Sietas: Nach zähen und langen Verhandlungen ist der Kaufvertrag für ein Windanlagen-Transport- und Installationsschiff auf der Neuenfelder Sietas-Werft nun beschlossene Sache. Der Vertrag ist zwar noch nicht unterschrieben, aber Insolvenzverwalter Berthold Brinkmann, Wirtschaftssenator Frank Horch, Peter Bundschoten, Technischer Direktor beim niederländischen Wasserbau-Konzern Van Oord, und Rüdiger Fuchs, Bevollmächtigter des Insolvenzverwalters, haben den Bauauftrag und die Option auf ein baugleiches zweites Schiff gestern erwartungsgemäß verkündet. Für die angeschlagene Werft heißt das: Die Arbeit ist bis etwa März 2013 gesichert.

Muslim-Taxi: Eine gute Idee?

Muslim-Taxi "Ich fahre regelmäßig von Norderstedt nach Hamburg und kann gern einen Bruder mitnehmen" - so oder ähnlich klingen die Angebote auf seiner Website. Das MuslimTaxi ist europaweit die erste islamische Mitfahrzentrale zur Vermittlung von Mitfahrgelegenheiten innerhalb Deutschlands.

Sietas: Der Tag der Entscheidung

Sietas Heute Nachmittag will Hamburgs Wirtschaftssenator Frank Horch offiziell verkünden, ob die Sietas-Werft in Neuenfelde eine Zukunft hat. Alle Hoffnungen ruhen dabei auf dem niederländischen Offshore-Unternehmen Van Oord. Kommt der Auftrag für den Bau eines Windpark-Installationsschiffs zustande, kann die insolvente Werft vorerst weitermachen. Bleibt die Unterschrift aus, wäre das vermutlich das Ende von Hamburgs ältester Werft. Insider gehen davon aus, dass Sietas noch eine Chance bekommt.

Maulkorb für Harburgs Schulleiter?

Ties Rabe In einem offenen Brief an die Hamburger Schulbehörde hatten Harburgs Schulleiter die Umsetzung des Projekts "Hamburg Süd" gefordert. Jetzt hat die Behörde reagiert. In einem Schreiben an die Schulleiter heißt es, "dass die Schulbehörde vor Februar nichts entscheiden wird", so einer der angeschriebenen Harburger Schulleiter, der anonym bleiben möchte, gegenüber den HAN. Für ihn ist das Schreiben die enttäuschende Botschaft, "dass man auf unser Anliegen nicht weiter reagiert".

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Elektrofirmen ohne Nachwuchs

Elektriker Licht an, Licht aus, Internet in High-speed-Qualität, Sensortechnik rund ums Haus - heute längst ein Job für hochqualifizierte Fachleute. Ist das der Grund, warum kaum jemand Elektriker werden will? Oder besser gesagt: Elektroniker. So heißt der Beruf heute, der schon lange kaum noch etwas mit "Strippen ziehen" im Rohbau zu tun hat.

Beschlossen: 1300 Pflege-Familien werden überprüft

chantal Als Konsequenz aus dem Methadon-Tod der elfjährigen Chantal hat die Hamburger Sozialbehörde gestern die Auswahlkriterien für Pflegefamilien verschärft. Alle Bewerber und die in ihrem Haushalt lebenden Menschen müssen künftig ein Gesundheitszeugnis mit Drogentest vorlegen und dürfen im Führungszeugnis keinen Eintrag haben.

Muslim-Kaufhaus: Bezirksamt kann es nicht verbieten

Kaufhaus Krummholzberg Die Umbauarbeiten zum islamischen Kaufhaus am Krummholzberg gehen offenbar voran. Auch am Wochenende waren Handwerker mit der Umgestaltung des ehemaligen Restaurants "Schamata" beschäftigt. Neugierigen Passanten wird der Blick ins Innere des "Firdaus-Centers", über das mittlerweile nach den HAN-Berichten bundesweit diskutiert wird, durch eine Folie verwehrt. Dafür aber weiß die Harburger SPD jetzt offenbar Details, was im Inneren der Geschäftsräume passiert.

Die Ausbildung beginnt in der Familie!

Eigentlich ist es doch eine Situation, über die wir uns freuen können: Handwerksbetriebe sind händeringend auf der Suche nach Auszubildenden. Doch immer häufiger können diese freien Stellen nicht besetzt werden. Schnell sind dann Schuldzuweisungen bei der Hand. Jeder ist verantwortlich: die Schule, das Arbeitsamt, die Gesellschaft.

Ein Appell an die Politiker: Nutzen Sie diese Chance!

Dieses Gutachten war überfällig! So sehr es uns Harburger erfreut, dass die Hamburger Verkehrsbehörde ein "Gesamtmobilitätskonzept für den Süderelberaum" in Auftrag gegeben hat, so sehr stellen sich viele die Frage. Warum erst jetzt? Warum wird dieser Rundumschlag erst im Jahr 2012 fertiggestellt und nicht schon zehn oder 20 Jahre zuvor?

Harburger Problemzonen

B73 Eine Verdoppelung des Lkw-Verkehrs auf der Bremer Straße. Noch mehr Unfälle an der Winsener Straße. Und eine Blechlawine, die ab der Ausfahrt Heimfeld über die B73 rollt. Die Verkehrs-Aussichten für Harburg sind düster. Aber nicht hoffnungslos. Denn im aktuellen Gutachten zur Verkehrssituation werden nicht nur die "Problemzonen" benannt, sondern auch Lösungswege aufgezeigt. Hier fünf Beispiele.

Wer muss mehr bezahlen?

Protokoll vermeidet Streit - Was bei Wohnungsübergabe wichtig ist Hamburg gilt als einer der schwierigsten Wohnungsmärkte Deutschlands. Geschätzte 40 000 Wohnungen fehlen. Die Mieten sind in den vergangenen zwei Jahren laut Mietenspiegel um 5,8 Prozent angestiegen und die wenigen freien Wohnungen werden in der Regel von Maklern vermittelt. An diesem Punkt setzt der aktuelle Vorstoß der Hamburger SPD an. Um die Mieter zu entlasten, soll die Courtage 50:50 auf Mieter und Vermieter verteilt werden. Geht der Plan der SPD auf? Die HAN haben nachgefragt.

Visite auf dem Mars

Um einen Blick in die Zukunft sind Landschaftsplaner nicht verlegen - schon gar nicht im Rahmen einer Gartenschau. Und so präsentieren sie in der Reihe der 80 Gärten den erster seiner Art auf dem Mars. "First garden on Mars" heißt der Entwurf , der die Besucher auf den roten Planeten führen wird. Der Garten steht mit seinem Konzept zugleich für "das erste Leben auf dem Mars", wie es in einer Kurzbeschreibung heißt. Eingereicht wurde er von der University Seoul/Südkorea. Dort haben Studenten unter der Leitung von Shin Joo-Ho ihrer Kreativität freien Lauf gelassen.

Um die Ecke gedacht

Die Sportler werden bis zur Erschöpfung kämpfen, die Zuschauer viel Spaß haben. Und nass werden sie möglicherweise alle. In ihrem Wasserfußball-Konzept hat die Berliner Topotek1 Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH die "schönste Nebensache der Welt" vom Rasen in ein Wasserbassin verlegt. In "wadentiefem Wasser" darf gekickt werden, was das Zeug hält. Dabei erwartet die Mannschaften (denkbar wären sogar Turniere) nicht etwa ein rechteckiges Spielfeld, sondern ein lang gestrecktes unregelmäßiges Dreieck mit Einbuchtung. Kurz: Die Tore stehen nicht gegenüber - ein Fall für Spieler, die gern "um die Ecke denken".

IGS-Team greift richtig an

igs-Gärten 80 Gärten sind geplant, erst einer ist fertig: Die IGS (Internationale Gartenschau Hamburg 2013) geht jetzt auf die Zielgerade und beginnt damit, die bereits vorgezeichneten Gartenareale zu gestalten. Bereits im Herbst soll der Park fertig sein, die Eröffnung der Gartenschau folgt im April 2013.

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Sind Hausaufgaben sinnvoll?

In den Schulen Meckelfeld und Marschacht wird es den Hauptschülern frei gestellt, Hausaufgaben zu machen. Pflicht sind sie nicht mehr. Wie finden Sie das? Halten Sie das Anfertigen von Hausaufgaben für sinnvoll oder überflüssig?

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