Heidschnuckenweg
Traumpfad von Fischbek bis nach Celle
Rothaarsteig, Frankenweg, Rheinsteig - bei der Erwähnung läuft jedem Wanderfan das Wasser im Mund zusammen. Seit der Renaissance des Wanderns vor knapp 20 Jahren erscheinen immer mehr Wanderwege auf den Landkarten - meist auf dem Reißbrett entwickelte Traumpfade, die die Lust, sich in der Natur zu bewegen, noch weiter steigern sollen. Diese sogenannten Premiumwege sind nach neuesten Erkenntnissen entworfen: Der moderne Wanderer liebt vor allem Abwechslung und schmale Pfade.
Fischbek/Wilsede. Die meisten dieser Premiumwege durchziehen die deutschen Mittelgebirge. Jetzt hat der Norden auch einen! Am Sonnabend, 7. Juli, wird der Heidschnuckenweg von Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister im Rahmen eines Bürgerfestes in Wilsede um 15 Uhr feierlich eröffnet. 223 Kilometer von der Fischbeker Heide bis zur alten Fachwerkstadt Celle - der Heidschnuckenweg führt über weite Strecken durch Europas größte zusammenhängende Heidelandschaft.
Konzipiert hat ihn der Wanderexperte Hans-Georg Sievers, der wochenlang die möglichen Strecken erkundet und die schönsten und abwechslungsreichsten Strecken zum Heidschnuckenweg zusammengefügt hat. "Ob Fischbeker Heide, Brunsberg, Büsenbachtal oder Wilseder Berg im nördlichen Teil des Weges, ob Behringer Heide, der Kreuzberg und Moorlandschaften bei Soltau, ob das wunderschöne Oertzetal, die Lutterloher oder Misselhorner Heide im Landkreis Celle oder die typischen Waldwege der Südheide - wie eine Perlenkette reihen sich Heideflächen und Wälder, Wiesen und Flusstäler aneinander", so der Wanderexperte.
Das Bürgerfest in Wilsede beginnt am Sonnabend um 12 Uhr, zuvor starten um 10 Uhr geführte Sternwanderungen in Undeloh, Niederhaverbeck und Döhle.
