Harburgs Geschichte neu entdeckt

Harburg. Nach der Internet-Diskussion über die Zukunft der Stadtgeschichtlichen Dauerausstellung in Harburg geht das Helms-Museum jetzt in die zweite...
Harburg. Nach der Internet-Diskussion über die Zukunft der Stadtgeschichtlichen Dauerausstellung in Harburg geht das Helms-Museum jetzt in die zweite Runde: Sobald die Auswertung der etwa 300 Beiträge sowohl zur inhaltlichen Gestaltung als auch thematischen Schwerpunktsetzung ausgewertet und in ein erstes Konzept eingeflossen sind, soll eine sogenannte Zielgruppendiskussion durchgeführt werden um herauszufinden, was die verschiedenen Altersgruppen interessiert. Ziel ist es, eine neue stadtgeschichtliche Dauerausstellung im Haupthaus am Museumsplatz in Harburg zu konzipieren, die für Harburger und geschichtsinteressierte Besucher attraktiv ist. Bisher fristet die museale Stadtgeschichte in der Alten Feuerwache am Hastedtplatz eher ein Schattendasein mit mageren Besucherzahlen. Wie berichtet, soll die Feuerwache als Museumsstandort aufgegeben werden.

Bis Mitte März hatten historisch interessierte Menschen Gelegenheit, ihre Ideen zum Thema Stadtgeschichte im Internet zu platzieren. Dazu hatte der Museums- und Heimatverein Harburg Stadt und Land e.V. ein professionelles Internet-Forum finanziert. Unter Regie der Experten von der TuTech Innovation GmbH (Binnenhafen) waren auf diesem Wege zahlreiche Vorschläge eingegangen. Dabei kristallisierte sich heraus, dass es offenbar ein großes Interesse an der jüngeren Harburger Geschichte gibt. Diese Phase umfasst in etwa Zeitraum vom Beginn der Industrialisierung vor gut 150 Jahren bis heute.

Das Konzept, das jetzt basierend auf den Ergebnissen des Online-Diskurses von Sibylle Küttner, Leiterin der Stadtgeschichtlichen Abteilung, erarbeitet werden soll, wird im Rahmen der Zielgruppendiskussion nochmals durchs Sieb ge-gossen. Es soll von Lehrern, Schülern, Vertretern der Altersgruppe über 50, Kulturschaf-fenden und anderen Bevölkerungsgruppen kritisch durchleuchtet werden, um in einer Dauerausstellung langfristig für Interesse und Echo zu sorgen.

Wer Interesse hat, sich an einer Zielgruppen-Diskussion zu beteiligen, kann sich mit Sibylle Küttner in Verbindung setzen E-Mail: Sibylle.Kuettner@helmsmuseum.de.



Im World Wide Web: Die Ergebnisse der Online-Diskussion können im Internet unter www.online-forum.helmsmuseum.de nachgelesen werden.