Hat sich der Täter durch den Keller geschlichen? Eine Nachbarin glaubt es

Das Beziehungsdrama von Harmstorf

Ruhig und beschaulich ist es an der Hopfenkuhle in Harmstorf. "Wir können nicht glauben, dass hier jemand getötet wurde", so eine Nachbarin...

Ruhig und beschaulich ist es an der Hopfenkuhle in Harmstorf. "Wir können nicht glauben, dass hier jemand getötet wurde", so eine Nachbarin geschockt. Am Ostermontag, gegen 1 Uhr, erschoss Gerd M. (42) dort, im ersten Stock eines Mehrparteienhauses, den Freund seiner Ex-Frau und flüch-tete dann in seine nur wenige Meter entfernte Wohnung, wurde dort von der Polizei verhaftet. Nach Angaben der Beamten konnte eine Notärztin am Unglücksort nichts mehr für das Opfer tun. Der 42-jährige Freund von Christina M. verstarb in der Wohnung.

"Als es passierte, war die Frau gerade im Wohnzimmer, eine Zigarette rauchen, bevor sie schlafen ging", berichtet eine Nachbarin. Sie habe die Tat nicht verhindern können, stehe nun unter Schock.

Bereits seit eineinhalb Jahren lebe das Paar getrennt. "Gerd ist nie damit klar gekommen, dass er verlassen worden ist", sagt ein Mitglied des Schützenvereins. Immer wieder habe der Schießwart des Vereins seine Ex-Frau bei Schützentreffen gesehen. "Das konnte er nicht ertragen, wollte dann immer weggehen." M. habe eine Kleinkaliber-Waffe zu Hause gehabt. "Es muss wohl eine Affekt-Tat gewesen sein. Er ist immer sehr sorgsam mit der Waffe umgegangen."

Die Ermittlungen der Polizei dauern noch an.