Eine sehr leckere Verführung auf dem Kaffeetisch

Biskuitboden

Wenn die Tage kürzer werden und es drinnen gemütlicher ist als draußen, kann man sich eigentlich mal wieder Zeit und Muße zum Backen nehmen. Wie wäre...

Wenn die Tage kürzer werden und es drinnen gemütlicher ist als draußen, kann man sich eigentlich mal wieder Zeit und Muße zum Backen nehmen. Wie wäre es diesmal mit einem selbst gemachten Biskuitboden? Aus dem lässt sich einiges zaubern, zum Beispiel ein Tortenboden für eine Obsttorte oder eine Schmandtorte. Letztere wollen wir heute einmal vorstellen. Sie ist raffiniert, aber überhaupt nicht schwierig herzustellen.

Familie und Freunde werden begeistert sein, wenn Sie diese leckere Verführung auf den Kaffeetisch bringen. Sie könnten auch gleich zu einer kleinen Kuchenschlacht einladen, denn die angegebene Menge reicht zum Beispiel für drei Obstböden oder eine Schmandtorte und zwei Obstböden. Wenn Sie sich bei der Zubereitung genau an die Anweisung halten, kann nichts schiefgehen. Denn der Biskuitboden, den wir Ihnen hier vorstellen, ist ein bewährtes Rezept vom Lütenshof, auf dem die Vorsitzende des Landfrauenvereins des Landkreises Harburg, Karin Plate, zu Hause ist.

 

Die Serie "Aufgetischt" können Sie an jedem zweiten, dritten und vierten Dienstag im Monat auf der Service-Seite genießen. Hier werden gesunde, günstige kulinarische Gerichte präsentiert. Das HAN-Autorenteam um HAN-Redakteurin Edith Lund bietet außer tollen Rezepten, mit denen auch ungeübte Köche klarkommen, außerdem viel Wissenswertes rund ums Thema Kochen.

Alle bisher bereits veröffentlichten HAN-Rezepte finden Sie unterwww.han-online.de/serien

Infobox

Zutaten und Zubereitung

ZUTATEN GRUNDREZEPT BISKUITBODEN: 6 ganze Eier, 1 Päckchen Vanillezucker, 250 Gramm Zucker, 200 Gramm Kartoffelmehl, 1 Päckchen Backpulver. ZUBEREITUNG: Eier, Zucker und Vanillezucker ungefähr zehn Minuten in der Küchenmaschine oder mit dem Mixer verrühren. Die angegebene Menge Kartoffelmehl und das Backpulver in eine große Schüssel sieben und dann löffelweise hinzugeben. Den fertigen Teig in eine mit Pergament oder Backpapier ausgelegte Springform geben und glatt streichen. Achtung!!! Die Ränder und den Boden der Form unter keinen Umständen ausfetten, weil der Teig dann nicht aufgehen würde! Die Springform in die Mitte des Ofens geben und 40 bis 50 Minuten bei 180 Grad im Backofen mit Ober- und Unterhitze abbacken. Wer einen Umluftherd hat, stellt die Temperatur auf 150 Grad ein und schiebt zusätzlich ein Backblech in den Ofen, um eine bessere Luftzirkulation zu erhalten. Nach ungefähr 40 Minuten nachschauen, ob der Teig fertig ist. Dazu entweder eine Rouladennadel einpieksen oder ein Holzstäbchen. Wenn beim Herausziehen kein Teig mehr dran kleben bleibt, kann der Ofen ausgeschaltet und die Form mit Hilfe von Topflappen oder -handschuhen herausgenommen werden. Den Tortenbodenrand mit einem Messer vom Springformrand lösen, etwas abkühlen lassen, den Springformrand öffnen und den Tortenboden vorsichtig (zum Beispiel auf ein Rost) stürzen. Springformboden und Pergament entfernen. Den fertigen Tortenboden dann zweimal der Länge nach durchschneiden, sodass man drei Böden erhält. Das geht entweder mit einem langen scharfen Messer oder - noch einfacher - mit Hilfe eines Bindfadens. Der wird in einer lockeren Schlaufe an der Stelle um den Tortenboden gelegt, wo er geteilt werden soll. Die Schlaufe dann einfach zuziehen: Schon ist der Boden unterteilt. Genauso mit dem zweiten Boden verfahren. HERSTELLUNG DER SCHMANDTORTE: Einen der drei Biskuitböden nehmen, auf eine Tortenplatte legen und einen Tortenring drumherum legen. 500 Gramm Schlagsahne mit 2 Päckchen Sahnesteif steif schlagen. 500 Gramm Schmand, 2 Päckchen Vanillezucker, 3 Esslöffel Zucker, 1 Esslöffel Puderzucker verrühren. Von 100 Gramm Getränkepulver (z.B. Quench) zwei Drittel hineinrühren. Die Sahne vorsichtig untermischen und das Ganze auf dem Biskuitboden verstreichen. Kühlstellen. Dann das letzte Drittel Quench-Pulver mit einem Päckchen Tortenguss (klar) und einem Viertelliter Wasser verrühren, im Kochtopf aufkochen lassen, abkühlen, nach rund einer Stunde über die Torte streichen und diese dann wieder zurück in den Kühlschrank stellen. Nach zwei bis drei Stunden kann sie serviert werden. Die beiden verbliebenen Tortenböden lassen sich gut einfrieren und bei Bedarf weiterverwerten.