Eco-City Präsentation des Hotel-Neubaus bei der Tourismus-Börse in Berlin
Ökologisch, sexy und modern
"Gäste genießen hier gehobenes Niveau, Design, Atmosphäre, Technologie, Entertainment und unkomplizierten Service zu einem exzellenten...
Von Florian Kleist
Harburg. "Gäste genießen hier gehobenes Niveau, Design, Atmosphäre, Technologie, Entertainment und unkomplizierten Service zu einem exzellenten Preis-Genuss-Verhältnis." Mit diesen Worten preist die Lifestyle Hospitality&Entertainment Group (LHEG) ihr - so heißt es in einer Mitteilung weiter - "modernes Hotelkonzept, das urbanes Flair mit sexy anregender Atmosphäre sowie ökologischer Nachhaltigkeit verbindet" an. Der Standort: mitten im Harburger Binnenhafen.
Wie berichtet, ist in dem Gebäudekomplex, das das Unternehmen Eco-City auf dem Gelände der ehemaligen New-York Hamburger Gummi-Waaren AG an der Neuländer Straße plant, auch ein Hotel vorgesehen. Im Rahmen der Internationalen Tourismus Börse (ITB) in Berlin präsentierte jetzt der potenzielle Hotel-Betreiber zahlreiche Details. Das Harburger Hotel soll der Prototyp einer neuen Hotel-Kette werden, die den Namen "K-Stars Living" trägt. Auf dem ehemaligen Harburger Industriegelände sind 167 Hotelzimmer in zwei Preiskategorien geplant, die über "ein speziell geformtes Bett sowie ein in den Raum integriertes, helles Badezimmer mit einer kraftvollen Regendusche und biologische Pflegeprodukte" verfügen. Dariah Erazi, Sprecherin der LHEG, ist zuversichtlich, dass aus der Planung innerhalb von gut zwei Jahren Realität werden kann: "Wenn alles gut vorangeht, können wir im Winter 2011/2012 eröffnen."
Auch bei Harburgs Verwaltung ist die anfängliche starke Skepsis einem gewissen Optimismus gewichen. Baudezernent Jörg Penner sagte gegenüber den HAN: "Wir sind da jetzt auf einen sehr guten Weg." Er sei "zuversichtlich", dass mit den Planern eine Einigung erfolgt: "Es gibt derzeit konstruktive Gespräche. Wir müssen aber noch einige planungsrechtliche Details klären." Diese beziehen sich vor allem auf die Höhe des Hotel-Turms, den Standort innerhalb des Geländes und auch die Frage nach dem Denkmalschutz: Wie berichtet, sollen weite Teile der historischen Backstein-Fassade erhalten bleiben.
Im Gegensatz zu den meisten übrigen Bereichen des Harburger Binnenhafens liegt die Zuständigkeit für eine Bebauungsplanänderung - diese ist für einen Hotelbau nötig - bereits jetzt beim Bezirk. Das Gebiet um die Schlossinsel wird, wie berichtet, erst im Sommer aus dem Hafengebiet entlassen - und damit aus der Zuständigkeit des Senat.
