Telefonzellen und Automaten zerstört

Jahreswechsel: Noch mehr Randale

Im Zuge der Feierlichkeiten zum neuen Jahr haben vielerorts Randalierer ihr Unwesen getrieben. Die Polizei berichtet von Sachbeschädigungen gegen...

Hanstedt/Harburg(js).Im Zuge der Feierlichkeiten zum neuen Jahr haben vielerorts Randalierer ihr Unwesen getrieben. Die Polizei berichtet von Sachbeschädigungen gegen Telefonzellen, Zigarettenautomaten sowie Müllcontainer.

So geschehen in der Neujahrsnacht in Hanstedt: Dort zerstörten Unbekannte zwei Telefonzellen, der Sachschaden beläuft sich auf etwa 20 000 Euro. Die Vorgehensweise der Rabauken: Jeweils in einer Zelle an der Winsener Straße sowie an der Straße Bei der Kirche zündeten die Täter nach Polizeierkenntnissen vermutlich selbstgebaute Feuerwerkskörper. Dadurch zerbarsten bei den Zellen sämtliche Fensterscheiben und machten die Anlagen unbrauchbar.

Die Zerstörungswut blieb allerdings nicht allein auf Telefonzellen beschränkt: In Asendorf wurde gegen 3.45 Uhr an der Hauptstraße ein weiterer Knallkörper in einen Zigarettenautomaten gesteckt. Durch die Detonation wurde die Abdeckung des Warenschachts abgetrennt, die Täter bedienten sich an den Glimmstängelbeständen. An der Ollsener Straße in Hanstedt wurde versucht, mit einem weiteren Feuerwerkskörper einen Zigarettenautomaten aufzusprengen. Die Verriegelungen hielten stand, dennoch entstand Sachschaden. Diese Tat kann nach Polizeiangaben im Zeitraum von 4.15 Uhr bis 4.25 Uhr eingeordnet werden. Bei beiden Taten an den Automaten entstand ein Sachschaden von etwa 10 000 Euro. Die Polizei schließt nicht aus, dass alle Taten auf das Konto von denselben Tätern gehen. Hinweise an die 0 41 72/90 05 80.

Der Explosionsswahn setzte sich an den Folgetagen fort: In der Nacht zu Sonnabend entdeckte die Besatzung eines Streifenwagens am Gotthelfweg in Harburg einen ebenfalls durch einen Sprengkörper beschädigten Zigarettenautomaten. Allerdings wurde kein Diebstahl festgestellt. In der Nacht zu Sonntag setzten schließlich Brandstifter in Neuwiedenthal insgesamt fünf Müllcontainer am Luhering sowie am Striepenweg in Flammen. Auch in diesen Fällen fehlt von den Tätern jede Spur.