Senat rettet das "Soldaten"-Denkmal
100 000 Euro für Harburgs Kunstpfad
Harburg behält seinen "Soldaten". Das 1932 errichtete Denkmal neben der St.-Johannis-Kirche, das wegen Einsturzgefahr demontiert werden musste, kann...
Harburg (ebe).Harburg behält seinen "Soldaten". Das 1932 errichtete Denkmal neben der St.-Johannis-Kirche, das wegen Einsturzgefahr demontiert werden musste, kann repariert werden. Denn die Bürgerschaft hat in ihrer Sitzung am vergangenen Donnerstag beschlossen, für die Restaurierung und den Erhalt des Kunstpfades den (Teil)-Betrag von 100 000 Euro zur Verfügung zu stellen. Mit diesem Thema wird sich heute auch die Bezirksversammlung beschäftigen, die ihrerseits bereits eine Rückstellung von rund 30 000 Euro für die Wiederherstellung des Denkmals beschlossen hatte. Die Trinitatis-Gemeinde habe ihrerseits wegen der für sie nicht aufbringbaren Kosten eine Beseitigung des Denkmals geplant.
Insgesamt seien für die Restaurierung aller 27 Exponate am Kunstpfad rund 250 000 Euro nötig, wie Mitarbeiter des Helms-Museums und des Bezirksamts festgestellt haben.
Das Geld der Bürgerschaft kommt aus dem Volumen des Investitionsfonds, der Antrag wurde unter anderem von Lydia Fischer (CDU) eingebracht und gegen die Stimmen der Opposition angenommen. Mehr zur Bezirksversammlung lesen Sie aufSeite 5 Kommentar Seite 2
