Drogen

Die lauernde Gefahr

Drogen sind verboten und gefährlich – ja, natürlich, aber das ist nur eine Antwort. Denn auch "legale", also per Gesetz erlaubte Genuss- und Rauschmittel, sind Drogen.

Sie können abhängig machen. Immer mehr Jugendliche tendieren zum Drogenkonsum. Schon mit 12 Jahren fangen viele an zu rauchen oder trinken Alkohol. Viele Leute unterschätzen besonders den Alkohol und den Tabakkonsum. Jedoch sind Alkohol und Tabak genau genommen auch Drogen.

Der Drogen- und Suchtbericht, der 2008 in Berlin veröffentlicht wurde, ist alles andere als erfreulich. Zwar geht aus ihm hervor, dass immer weniger Jugendlichte Tabak oder Marihuana rauchen, auffallend ist aber, dass der Alkoholkonsum unter Jugendlichen noch weiter gestiegen ist. „Komasaufen“ unter Freunden oder auf Partys sowie Krankenhauseinweisungen wegen des Alkoholkonsums werden immer häufiger.

Drogen bergen viele Risiken: Es besteht immer die Gefahr, seelisch und körperlich abhängig zu werden und sein Leben immer mehr nach der Sucht auszurichten. Dies wirkt sich auf die ganze Persönlichkeit aus. Drogen sind außerdem bewusstseinsverändernd – man bekommt dann ein falsches Bild von der Realität und neigt oft zu gefährlicher Selbstüberschätzung. Generell sind besonders Bewusstseinstörungen häufig zu beobachtende, aber leider oft unterschätzte  Symptome.

Gerade junge Menschen sind sehr gefährdet in die Sucht abzurutschen. Mal eben eine Zigarette und mehr nicht, hört man immer wieder. Jedoch entsteht hieraus oftmals eine lebenslange Sucht, aus der man allein nicht mehr herausfindet. Das Hauptproblem besteht darin, dass die Jugendlichen die Neugier treibt, irgendwann etwas Neues austesten. So sind sie der Gefahr ausgesetzt, dass sie auch zu immer härteren Drogen greifen. Marihuana und Haschisch sind dann oft nur Zwischenstationen auf dem Weg zu Heroin, Kokain oder gefährlichen Designerdrogen.