Gymnasium am Kattenberge

Warum Leben retten?

Freiwillige Feuerwehren, die Hilfe in der Not! Wenn man sie ruft, sind sie da, aber was würde passieren wenn nicht? Häuser würden abbrennen, Menschen sterben und noch vieles mehr.

Deswegen kann man froh sein, dass sehr viele Menschen dieses gefährliche, aber lebensrettende Hobby ausüben. Unter anderem auch der Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr Buchholz, Ralf Behrens- Grühnhage (50). Er hat angefangen in der Jugendfeuerwehr und ist später im Alter von 17 Jahren in die Aktive Wehr übergetreten. Nun wurde er letztes Jahr zum Ortsbrandmeister gewählt. Insgesamt ist er nun schon 36 Jahre bei der Freiwilligen Feuerwehr. Trotz der hohen Verantwortung übt auch er diese Aufgabe ehrenamtlich aus. 

Andere nutzen ihre bei der Freiwilligen Feuerwehr erworbenen Kenntnisse, um eine Zukunft als Berufsfeuerwehrmann zu haben. In Großstädten, wie zum Beispiel Hamburg, werden mehrere Berufsfeuerwehren eingesetzt. Dort arbeiten Feuerwehrmänner und -frauen im Schichtdienst und sind sofort zur Stelle, wenn sie gebraucht werden. Denn die Wache ist für sie wie ein zweites Zuhause. Außerdem werden sie für ihre Hilfeleistung bezahlt. Bei einer Freiwilligen Feuerwehr ist dies nicht so. Die Feuerwehrmänner und –frauen werden nicht bezahlt. Wenn Einsatz ist, wie  Feuer oder Technische Hilfeleistung, gehen kleine tragbare Alarmgeber an und signalisieren damit, dass es Arbeit für die Feuerwehr gibt. Dies ist immer sehr stressig, besonders in der Nacht, außerdem darf man auch nicht immer los, denn Schule und Arbeit gehen vor, es sei denn, man hat es mit dem Arbeitgeber abgesprochen.

Bis das erste Fahrzeug ausgerückt ist dauert es, weil niemand direkt an der Wache stationiert ist und die freiwilligen Helfer erst dorthin fahren müssen. Dabei gilt es, die Verkehrsregeln zu beachten. Trotzdem ist in der Regel schon nach vier bis fünf Minuten das erste Fahrzeug ausgerückt. Dann geht es mit Blaulicht und Martinshorn zur Einsatzstelle.

Um fit für den Einsatz zu sein, müssen häufig Dienste wie Fahrzeugkunde oder Erste Hilfe absolviert werden, was wiederum sehr zeitaufwendig ist. So verbringt ein normaler Feuerwehrmann etwa 20 Stunden pro Monat mit dem Training für den Ernstfall. Dazu kommen noch Lehrgänge und die Aufgaben durch besondere Dienststellungen.

Für viele ist es mehr als ein Hobby und wir können froh sein, dass so viele Menschen den Ansporn haben, ehrenamtlich zu helfen beim Retten, Bergen, Löschen und Schützen.