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Rezension: Avatar - Aufbruch nach Pandora

„I see you“, so lautet nicht nur der romantische Titelsong von Leona Lewis über dem Abspann des Science-Fiction-Film von James Cameron, sondern ist gleichzeitig auch die Begrüßungsformel der Na’vi, der Ureinwohner Pandoras. Zwölf Jahre mussten vergehen bis wir nach Titanic wieder einen Film von James Cameron bewundern durften.

In dem Film mit den Tophauptdarstellern Sam Worthington als Jake Sully, Zoë Saldaña als Neytiri te Tskaha Mo'at'ite, Sigourney Weaver als Dr. Grace Augustine und Stephen Lang als Col. Miles Quaritch geht es hauptsächlich um die Bereitschaft,  sowohl sein Gegenüber als auch dessen Sicht der Dinge zu verstehen und zu akzeptieren.

Der 161 Minuten dauernde Film, der im Jahr 2154 spielt, beginnt mit dem Öffnen zweier Augen. Zweieinhalb Stunden später öffnen sich die Augen erneut und was Jake Sully dazwischen gesehen hat, verändert ihn von Grund auf. James Cameron erlaubt uns den wundervollen und geheimnisvollen Planeten Pandora zu entdecken und die eigenartige Kultur der Na’vi hautnah mit zuerleben und kennen zu lernen. Die drei Meter hohen Lebewesen leben in perfekter Harmonie mit der Natur und versuchen verzweifelt, das Roden ihrer Wälder und ihrer Lebensgrundlage zu verhindern. Die Menschen haben dort das unermesslich wertvolle Unoptanium entdeckt und haben deswegen vor, alles zu vernichten. Jake Sully selbst, der den Planeten kennen lernt und als Na’vi lebt, stellt sich später gegen die Menschen, obwohl er sich in ihrem Auftrag einschleusen sollte.

Jake ist ein ehemaliger Soldat der Marine, bis er bei einem Einsatz gelähmt wurde und seinem Lebenswillen beraubt wurde. Weil sein Bruder, ein Wissenschaftler, verstorben ist, soll nur Jake seine Aufgabe übernehmen. An der Seite der gerissenen Dr. Grace Augustine soll er in die Rolle des Avatars seines Bruders schlüpfen, da er das identische Genom besitzt. Mit dem Avatar kann man sich frei auf dem sonst von Menschen unbewohnbaren, Planten bewegen. Mit einer spielerischen Naivität bewegt sich Jake auf dem Planeten, der sich später als Wunderland entpuppt, während er noch völlig ahnungslos als Instrument benutzt wird, um an das Unoptanium heran zu kommen. Schon bald trifft Jake auch schon auf die erste Na’vi, die, wie sich später herausstellt, die Tochter des Oberhauptes ist. Es handelt sich um Zoë Saldaña. Zunächst traut sie Jake nicht und will ihn töten. Der heilige Gott der Na’vi, Eywa, schickt ihr eine Botschaft, die besagt, Jake sei ein Auserwählter. So ermöglicht sie ihm, das Leben ihres Stammes kennen zu lernen, zu kämpfen und einen Toruk ( Drache ) zu fliegen. Jake verliebt sich in die tapfere Kriegerin und Häuptlingstochter. Doch haben sie nicht viel Zeit zusammen, da Jake keine Möglichkeit gefunden hat, die Na’vi friedlich davon zu überzeugen, von ihrem jetzigen Wohnort zu verschwinden. Die Menschen planen schon das Vorgehen im Krieg und ehe sich Jake versieht, beginnen die Menschen den Wald zu roden. Jake wird jetzt bei den Menschen als Verräter bezeichnet und weggesperrt. Doch dieser weiß, dass die Na’vi keine Chance hätten, gegen die Menschen zu bestehen und so flieht er zusammen mit seinen menschlichen Freunden in die Berge. Von dort plant er den Rückschlag gegen die Menschen und versucht gleichzeitig das bereits verlorene Vertrauen der Na’vi zurück zu gewinnen. Er vereint alle Stämme des Planeten und so bricht ein schlimmer Krieg aus. Nachdem die Na’vi einige tragische Verluste hinnehmen mussten, schaffen sie es dennoch, die Menschen zu vertreiben.

James Cameron hat mit seinem Film "Avatar" zwei Golden Globe für die beste Regie und den besten Film und Drama bekommen. Außerdem hat der Film noch drei Oscars bekommen und die Einnahmen  von "Avatar" waren wesentlich höher als sein erster großer Film “Titanic“.

Er hat mit dem Film einen Volltreffer gelandet und die Kombination zwischen Action und Fantasie nahezu perfekt und sehr geschickt angewandt. Die Filmmusik ist gut  ausgesucht und lässt den Zuschauer mitfühlen und bewegt ihn. Hauptsächlich sind es Lieder von James Horner, die die Landschaft unglaublich erscheinen lassen und die Kämpfe noch spektakulärer wirken lassen. Doch auch der Titelsong „I see you" von Leona Lewis begegnet dem Zuschauer immer wieder und hat eine beruhigende und romantische Wirkung auf ihn.  Es ist ein Film für Jedermann, und Spannung und Spaß ist garantiert. Der Dreh dauerte mehr als vier JAhre und kostete rund 250 Millionen Euro. Dank der 3D-Technik denkt man, man sei direkt mit in dem Film. Aus diesen Gründen fällt meine Kritik sehr positiv aus und ich empfehle den Film gerne weiter.

  

 

 

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