Barbara Kisseler
Demo gegen Harburgs Leerstand
Bunt, laut und subversiv: So will ein Bündnis aus Kulturschaffenden am Sonnabend durch die Fußgängerzone ziehen. Ziel und Titel des alternativen Laternenlaufs ist es, "Harburgs Leerstand kreativ zu nutzen", und sie haben dafür bereits in der vergangenen Woche prominente Unterstützung erhalten: von Hamburgs Kultursenatorin.
Harburg. Wie berichtet, war Barbara Kisseler bei einer Veranstaltung in der Falckenberg-Sammlung auch auf die leer stehenden öffentlichen Gebäude in Harburg angesprochen worden. Auf die Frage, ob diese für kulturelle Zwecke genutzt werden könne, sagte sie: "Darüber werde ich wohl einmal mit dem Finanzsenator reden müssen."
"Wir wollen die Senatorin beim Wort nehmen", sagt Gerrit Mencke von der Initiative "Ja zur Nö". Diese will das leer stehende Jugendzentrum an der Nöldekestraße als Kulturzentrum wieder beleben. Konkrete Gespräche zwischen Kisseler und Finanzsenator Peter Tschentscher sind zwar noch nicht gefolgt: "Sie sollen aber Anfang des kommenden Jahres stattfinden", hieß es von der Pressestelle der Kulturbehörde. Nach HAN-Informationen ist bereits ein Runder Tische einberufen, damit die Eigentümerin - die Sprinkenhof AG verwaltet das Gebäude für die Stadt - und die Initiativen gemeinsam nach Möglichkeiten einer neuen Nutzung suchen können.
