SGH Rosengarten-Buchholz
"Ein riesiger Sprung"
Mit der SGH Rosengarten-Buchholz und dem Buxtehuder SV (BSV) gibt es nunmehr zwei Frauen-Handball-Bundesligisten innerhalb eines Radius von 30 Kilometern. Die HAN sprachen dazu mit BSV-Manager Peter Prior.
Harburg. Der freut sich über den neuen Nachbarn: "Konkurrenz belebt das Geschäft. Auf die Derbys freuen wir uns, und darüber hinaus kann man den Handballsport in der Metropolregion Hamburg besser vermarkten." Prior erwartet seinen BSV in der Spitzengruppe: "Leipzig und der Thüringer HC sind für mich die Favoriten. Dahinter gibt es eine Verfolgergruppe von etwa fünf Teams, zu der wir auch gehören wollen." Für die "Luchse" dürfte es wie für alle Aufsteiger schwer werden. Laut Prior hat das Beispiel Garßen-Celle gezeigt, was man als Aufsteiger richtig und falsch machen kann. Die Garßenerinnen hatten es im Vorjahr geschafft, einige Bonuspunkte zu holen, allerdings vergessen, ihre "Hausaufgaben" zu machen, sprich: die Kellerduelle zu gewinnen und waren deshalb abgestiegen.
Die Buxtehuderinnen waren 1989 in die Bundesliga aufgestiegen und sind seitdem ununterbrochen dabei. Wie hat sich der BSV in seiner Premierensaison 1989/90 gehalten? Prior: "Wir haben das geschafft. Ich muss allerdings zugeben, dass das damals einfacher war, als es heute für einen Neuling ist. Die Medienszene war damals nicht so ausgeprägt, und der Druck nicht ganz so groß wie heute."
