Harburg-Pokal
Von wegen Sommerfußball . . .
Der Harburg-Pokal mausert sich zum Publikumsmagneten. Wieder gut 800 Zuschauer haben sich die Partien im Viertelfinale angesehen. Und sie wurden mit streckenweise gutem Fußball und sehenswerten Aktionen belohnt.
Harburg. Am Kiesbarg in Fischbek kam es auf Kunstrasen zum vorweggenommenen "Endspiel" allein vor gut 280 Zuschauern. Der Hamburger Oberligist TSV Buchholz 08 ließ gegen den Landesligisten FC Süderelbe nichts anbrennen: Mit einem 3:0-Sieg machten die Jungs von Trainer Thomas Tietze alles klar fürs Viertelfinale. Und da heißt der Gegner FC Türkiye - der Titelverteidiger.
Das Ergebnis gegen Süderelbe stand bereits zur Halbzeit nach 30 Minuten fest. Allein der Torgarant Arne Gillich zeigte mit zwei Treffern seine Klasse - und den Klassenunterschied. Das musste auch Jean-Pierre Richter, Coach des FC Süderelbe, anerkennen: "Mein Team hat toll gekämpft, aber wir haben auch zahlreiche individuelle Fehler gemacht. Überhaupt war gegen die starke Frühform der Buchholzer kein Kraut gewachsen." Zudem hatte das Richter-Team vom Sonntag noch ein Trainingsspiel gegen Altona 93 (ebenfalls aus der Oberliga) in den Beinen.
Im zweiten Spiel am Kiesbarg lieferten sich die Landesligisten Finkenwerder (Aufsteiger) und FC Türkiye ein tolles Duell, bei dem am Ende Türkiye die Nase mit 2:1 vorn hatte. Aber mit Finkenwerder muss man nach diesen Spielen beim Harburg-Pokal zweifellos rechnen.
Kurzen Prozess mit dem HTB-Bezwinger Mesopotamien (Kreisliga Süd) machte der TV Meckelfeld (Bezirksliga Landkreis). 10:0 hieß es nach 60 Minuten auf der Jahnhöhe. Karl-Heinz Rüdiger, Team-Manager des TV Meckelfeld, freut sich jetzt auf das Viertelfinale gegen den Hamburger Landesligisten Altenwerder: "Das wird ein Spiel auf Augenhöhe - auch wenn wir natürlich lieber auf Rasen gespielt hätten." Das Spiel aber findet am Turnplatz in Wilhelmsburg auf Grand statt.
