Oddset
Pokal-Sensation verschenkt
"Es gibt Spiele, die muss man einfach abhaken und sich auf die nächsten Aufgaben konzentrieren", fasste HTB-Trainer Ingo Brussolo das unglückliche Pokal-Aus seiner Elf im Spiel gegen den FC Türkiye zusammen. Dabei hatte sein Team die Pokalsensation und damit die vierte Runde im Oddset-Pokal bereits auf dem Fuß. Dem Landesligisten Türkiye gelang es erst in der Verlängerung, die entscheidenden Aktionen gegen den Harburger Bezirksligisten zu setzten und das Spiel mit 2:0 zu gewinnen.
Harburg (al). Nach einem müden Start ins Spiel legte der HTB ab der 30. Spielminute eine Schippe drauf und zeigte eine starke Offensive. Den Anfang des HTB-Sturmlaufs machte Stürmer Jimmy Boateng in der 32. Minute. Er scheiterte jedoch nach einer Ecke mit einem Kopfball, den er links neben das Tor setzte. Wenig später war es Andreas Aschendorf, der mit einem Distanzschuss am starken Türkiye-Schlussmann Fathi Özkök scheitert. Genauso Kirill Schneider, der durch die Zusammenarbeit der gesamten Hintermannschaft am Abschluss gehindert werden konnte. Zur Halbzeit lag eine Pokalsensation in der Luft über der mit 250 Zuschauern besuchten Jahnhöhe.
Auch nach der Pause spielte weiter nur der HTB. Türkiye beschränkte sich lediglich aufs Verteidigen und hatte damit alle Hände voll zu tun. So scheiterte Boateng alleinstehend an Türkiyes Torwart. Eine Flanke von Aschendorf verfehlte Boateng erneut nur um Zentimeter. "Da hat er eine Riesenchance ausgelassen, da fehlt mir dann die Körpersprache, das Tor unbedingt machen zu wollen", kritisierte Brussolo. Zwei gute Möglichkeiten reichten schließlich dem Landesligisten in der Verlängerung (107. Minute, Marcel Peters; 124., Jan Felix Anders), die nächste Runde zu erreichen. "Wir haben gegen einen motivierten Bezirksligisten gespielt, keine leichte Aufgabe", sagte Türkiye-Coach Friedhelm Mienert.
Die weiteren Ergebnisse aus Sicht des Südens:
GW Harburg - Lurup
0:5
Finkenw. - Teutonia 05
1:4
Rönneburg - SV Wilh.
0:2
