St. Peter-Ording

Pure Entspannung in toller Landschaft

Den alten Griechen haben wir viel zu verdanken. Das Schauspiel und die Demokratie sind zwischen den Säulen Athens entstanden. Und auch die heilsamen Kräfte des Meeres hatten Hippokrates und Konsorten im Blick. „Thalassa“ ist die griechische Bezeichnung des Meeres. Ein idealer Ort für die Anwendung von Thalasso-Therapien ist Deutschlands größte Sandkiste. Nur etwas mehr als 90 Minuten von der Hamburger City entfernt gibt es in der Dünen-Therme von St. Peter-Ording alles, was das Thalasso-Herz begehrt – gleich, ob es um Gesundheit oder Wellness geht.
Creme-Packung

Eine Creme-Packung ist der ideale Abschluss nach einer Thalasso-Anwendung in der Dünen-Therme von St. Peter-Ording.

„Der Bereich der sogenannten Medical Wellness wächst“, sagt auch Georg Römer. Der Leiter der Dünen-Therme kommt ins Schwärmen, wenn er Gäste durch die Räume des Gesundheits- und Wellnesszentrums führt. Die Thalasso-Anwendungen ruhen auf vier Säulen: Luft, Wasser aus dem Meer und der Schwefelsole sowie Schlick.

Schon Spaziergänge an dem zwölf Kilometer langen Strand zwischen den Ortsteilen steigern das Wohlbefinden. Meerwasser und Schwefelsole werden bei Bädern eingesetzt, der an den Deichen entnommene Schlick kommt bei Packungen und Peelings zum Einsatz. Das Einsatzspektrum der St. Peter-Ordinger Naturheilmittel reicht von Erkrankungen der Atemwege über rheumatische Beschwerden bis hin zu Hauterkrankungen.

Aber auch wenn es im Rücken noch nicht zwickt, kann eine Schlickpackung mit anschließender Massage ein echter Hochgenuss sein. Römer: „Selbstverständlich entsprechen alle unsere Naturheilmittel den strengen Anforderungen des deutschen Arzneimittelgesetzes.“ Und wenn der Aufenthalt in St. Peter-Ording vorbei ist, werden die meisten auf dem Heimweg singen: Ich will wieder an die Nordsee . . .“

Infobox

Start anno1838

Das Nordseeheil- und Schwefelbad St. Peter- Ording verbucht rund 2,3 Millionen Übernachtungen im Jahr. Der erste Gast wurde im Jahr 1838 empfangen, das erste Hotel eröffnete 1877. Mit dem Anschluss an die Bahn 1832 wuchs die Bedeutung als Ferienort. 1958 wurde nahe der heutigen Dünen-Therme die Schwefelquelle entdeckt. Die Therme soll bis 2013 modernisiert werden. Unter anderem sind vorgesehen: Eine neue Außenfassade, eine Neugestaltung des Eingangsbereichs sowie ein Ausbau der Liegebereiche. Im Fun- Segment sollen neue Rutschen (Reifen-, Freifall- Rutsche) und ein Wildwasserbach im Außenbereich für Furore sorgen. Wenn die Fördermittel fließen, soll im kommenden Jahr mit dem Zehn-Millionen- Euro-Projekt begonnen werden.