Migration
Immer mehr Zuwanderer
Zuwanderung und Migrationspolitik haben Deutschland seit den 50er-Jahren, seit die ersten Gastarbeiter nach Deutschland geholt wurden, zu einem Einwanderungsland gemacht. In Deutschland leben daher immer mehr Menschen mit Migrationshintergrund.
Wie es Menschen ergangen ist, die aus einem fremden Land kamen, um in Harburg Stadt und Land für immer eine neue Heimat zu finden, schildert diese HAN-Serie. Sie stellt einzelne Zuwanderer vor.
1962 - die ersten Zuwanderer waren sieben Jahre zuvor als Gastarbeiter nach Deutschland gekommen - trällerte Conny Froboess "Zwei kleine Italiener", einen Schlager über Menschen, die ihre Heimat für eine bessere Zukunft in Deutschland verließen. Damals hätte sich niemand träumen lassen, wie groß ihre Schar einmal sein würde. In Hamburg leben heute laut Statistik rund 451 000 Menschen mit Migrationshintergrund. Zu ihnen zählen alle nach 1949 Zugewanderten und hier Geborenen mit mindestens einem zugewanderten oder als Ausländer in Deutschland geborenen Elternteil (Ausländer, Eingebürgerter, Vertriebener, Aussiedler, Spätaussiedler oder Asylbewerber). Mehr als ein Viertel der Bevölkerung hat demnach einen Migrationshintergrund. Den haben in Niedersachsens Landeshauptstadt Hannover mittlerweile sogar schon 40 Prozent aller Neugeborenen. Die Zahlen machen deutlich, wie wichtig die Integration von Zuwanderern ist - und wie unverzichtbar entsprechende Beratungsstellen.
