Was blüht denn da?
Die Nachtkerze blüht sehr lange
Die Nachtkerze gedeiht vor allem auf mageren, sandigen Böden. Gelegentlich wächst sie auch an Gewässern.
Sie blüht schon eine geraume Zeit. Man findet sie am Göhlbachtal in Harburg genauso wie entlang der Straße zwischen der Autobahn-Anschlussstelle Winsen-Ost und Luhdorf, um nur zwei Beispiele in Harburg Stadt und Land zu nennen. Ihre stattlichen gelben Blüten sind nicht zu übersehen - schließlich wird die Gemeine Nachtkerze, um die es in unserem heutigen Beitrag über "Wilde Schönheiten am Wegesrand" geht, bis zu einem Meter groß, manchmal noch größer.
Ihre Blüten messen mehr als drei Zentimeter im Durchmesser und reihen sich kranzförmig um einen aufrechten Stengel. Besonders auffällig: An der Nachtkerze gibt es immer gleichzeitig blühende und auch verblühte Blüten. Deshalb sieht sie stets etwas zerrupft aus. Trotzdem lohnt sich ein Näherkommen, denn ihre Blüten strömen - vornehmlich in den Abendstunden - einen angenehmen intensiven Duft aus.
Die Nachtkerze gedeiht vor allem auf mageren, sandigen Böden. Gelegentlich wächst sie auch an Gewässern, wenn der Boden dort nicht allzu schwer ist und wenn sie genügend Licht bekommt. Denn davon braucht sie reichlich. Außerdem hat sie es gern schön warm. Beide Bedingungen hat ihr der diesjährige Sommer mehr als reichlich gewährt. Deshalb steht sie jetzt immer noch in voller Blüte. Übrigens kann sie davon in einer Saison 100 und mehr hervorbringen.
Dass diese Blume trotz ihrer Vorliebe für Licht und Wärme ausgerechnet die Nacht in ihrem Namen trägt, könnte an ihrem "Nachtleben" liegen: Ihre kurzlebigen Blüten öffnen sich meistens erst richtig ab den frühen Abendstunden. Und von da an strömen sie auch ihren verführerischen Duft aus, der Nachtfalter anlockt.
Schon vor Christi Geburt fand die Nachtkerze in Schriften Erwähnung, allerdings nicht als Heilpflanze, sondern als Nahrungsmittel. Sie wurde offenbar ähnlich wie die bekannte Schwarzwurzel verwendet. In der heutigen Zeit hat die Nachtkerze einen Platz in der Naturheilkunde - und somit auch im pharmazeutischen Nachschlagewerk "Witschel". Das Öl der Nachtkerzensamen wird unter anderem in Salben gegen Neurodermitis eingesetzt. Gelegentlich wird Nachtkerzenöl auch zur Therapie des prämenstruellen Syndroms empfohlen.
ie blüht schon eine geraume Zeit. Man findet sie am Göhlbachtal in Harburg genauso wie entlang der Straße zwischen der Autobahn-Anschlussstelle Winsen-Ost und Luhdorf, um nur zwei Beispiele in Harburg Stadt und Land zu nennen. Ihre stattlichen gelben Blüten sind nicht zu übersehen - schließlich wird die Gemeine Nachtkerze, um die es in unserem heutigen Beitrag über "Wilde Schönheiten am Wegesrand" geht, bis zu einem Meter groß, manchmal noch größer.
Ihre Blüten messen mehr als drei Zentimeter im Durchmesser und reihen sich kranzförmig um einen aufrechten Stengel. Besonders auffällig: An der Nachtkerze gibt es immer gleichzeitig blühende und auch verblühte Blüten. Deshalb sieht sie stets etwas zerrupft aus. Trotzdem lohnt sich ein Näherkommen, denn ihre Blüten strömen - vornehmlich in den Abendstunden - einen angenehmen intensiven Duft aus.
Die Nachtkerze gedeiht vor allem auf mageren, sandigen Böden. Gelegentlich wächst sie auch an Gewässern, wenn der Boden dort nicht allzu schwer ist und wenn sie genügend Licht bekommt. Denn davon braucht sie reichlich. Außerdem hat sie es gern schön warm. Beide Bedingungen hat ihr der diesjährige Sommer mehr als reichlich gewährt. Deshalb steht sie jetzt immer noch in voller Blüte. Übrigens kann sie davon in einer Saison 100 und mehr hervorbringen.
Dass diese Blume trotz ihrer Vorliebe für Licht und Wärme ausgerechnet die Nacht in ihrem Namen trägt, könnte an ihrem "Nachtleben" liegen: Ihre kurzlebigen Blüten öffnen sich meistens erst richtig ab den frühen Abendstunden. Und von da an strömen sie auch ihren verführerischen Duft aus, der Nachtfalter anlockt.
Schon vor Christi Geburt fand die Nachtkerze in Schriften Erwähnung, allerdings nicht als Heilpflanze, sondern als Nahrungsmittel. Sie wurde offenbar ähnlich wie die bekannte Schwarzwurzel verwendet. In der heutigen Zeit hat die Nachtkerze einen Platz in der Naturheilkunde - und somit auch im pharmazeutischen Nachschlagewerk "Witschel". Das Öl der Nachtkerzensamen wird unter anderem in Salben gegen Neurodermitis eingesetzt. Gelegentlich wird Nachtkerzenöl auch zur Therapie des prämenstruellen Syndroms empfohlen.
